In Deutschland leben die meisten Menschen in mittelgroßen Städten. Mittelzentren erfüllen vielfach Wünsche und Anforderungen an ein lebenswertes Wohnumfeld. Diese Städte bilden häufig eine Einheit von Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Einkaufen und Kultur. Außerdem findet man dort meistens eine sehr hohe Identifikation und Zufriedenheit der Menschen mit ihrer Stadt. Eine mittelgroße Stadt ist eine Stadt der kurzen Wege, die wichtigsten Funktionen sind im Stadtkern meist mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Eigentlich sind Mittelzentren der Idealtypus bzgl. Funktionsdichte und Dimension.

Gleichzeitig ist zu beobachten wie sich der Strukturwandel zu einem gravierenden Problem insbesondere in den Stadtkernen der Mittelzentren entwickelt. Aus raumstrukturellen, wirtschaftlichen, demografischen und sozialen Ursachen resultieren nachhaltig Veränderungen im Nutzungsgefüge, die auf absehbare Zeit nicht reversibel erscheinen. Hierbei geht es um eine „schleichende Auszehrung“ der Stadtkerne, die sich in Form von Kundenschwund, Leerständen und ausbleibenden Investitionen äußert.  In dem Konkurrenzkampf der Städte untereinander um Marktanteile, Käuferpotentiale, Gewerbesteuereinnahmen   ...weiter

 

www.mittelstaedte.de,Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Prof.Dipl.Ing.Oliver Hall, Stadtplanung und Städtebauliches Entwerfen

Kleine Großstadt, große Kleinstadt ... was nun ?